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Zugersee Die Wildenburg |
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Auf dem Zugersee
Riegelbauten - kleine Erker, Unter grünen Hängen - rote
Dächer,
Reiher kreisen mit
eingezogenem Hals, Die Wildenburg
Am Tor zum sonnigen Ägerital dem Wanderer nicht unbekannt, steht stolz von Anno dazumal die Wildenburg im Zugerland.
Sie thront auf bewaldeter Hügelrippe mit schroffen steilen Hängen, tief unten die hölzerne Brücke Lorze und Schwarzenbach sich drängen.
Auf dieser uralten Brücke zogen einst Säumer hin und her. Heut spannt sich im weiten Bogen das dritte Denkmal, befahren schwer.
Die Ruine, vordem verlassen und zerfallen. Sie lebt wieder, zeigt ihren Wert, mit Rundturm und Gemäuern allen die alten Hünenberger ehrt.
Die Steinruine wiederhergestellt, Palast und Ringmauer bewundert, eine Adelsburg in der modernen Welt mit Gründungszeit im 12. Jahrhundert.
Sprechen diese steinalten Mauern vom ritterlichen Räuberleben? Schaurige Sagen Zeiten überdauern die Ruine geheimnisvoll umschweben.
Grausige, lüsterne Sagen werfen Schatten von der hübschen Jungfrau Anna sie berichten. Doch in der alten Feste hausten Ratten, auch vom tapferen Metzger gab's Geschichten.
Die archäologischen Grabungsfunde, der Basler Plappart und Tongeschirr anschaulich, lebendig geben uns Kunde Talglampe, Radsporn und Knochengewirr.
Die Ofenkeramik, glasiert dunkelgrün von Rittertugend und Treue singt läst liebende Herzen glühn wenn höfische Sprache erklingt.
Wanderst du recht früh im Jahr zur Wildenburg, dem Felsensporn, so blüht der Seidelbast sogar und bald danach der Bergahorn.
Führt dein Weg vom sonnigen Ägerital zur Ruine, restauriert sehr gut, zwischen drei Brücken hast du die Wahl, dann bergauf, oben die Burganlage ruht.
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