Pflastersteine

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Graubünden Schweiz
Wie sehr die Strasse tatsächlich eine Bedeutung als Lebensraum hat erlebt man im Engadin. Hier stehen vor den schmucken, mit Sgraffiti verzierten Bauernhäusern, gemauerten Bänken mit hölzernen Sitzflächen, sowie granitene Dängelsteine. Die Zugangswege zu diesen museal erhaltenen Bündner Häusern sind mit treppenartigen Pflasterungen versehen, die Muster oder Motive aufweisen. Diese glatten runden Steine entstammen keiner maschinellen Serienproduktion, sondern wurden dem nahen Flussbett entnommen
Die römischen Strassenreste mit ihren Radgleisen an Julier- und Malojapass sind Objekte, welche immer wieder Touristen und Wanderer anziehen.
Soglio im Bergell besitzt viele schmale Gässchen, die durch ihre Pflasterung die Einzigartigkeit des Dorfes betonen. In Promontogno hingegen verdient ein seltenes Exemplar eines Steinschachtdeckels Beachtung. In Samedan kann man verschiedenartige Verbände entdecken,  gehauene Steine sowie Kiesel- oder Lesesteinpflasterungen. Ein Körper- oder Ellbogenverband schmückt den Wassermannbrunnen auf der Via Plazzet.
Verändert haben sich die Gassen in
Poschiavo. Bei der Naturkatastrophe 1987 verwüsteten riesige Wasser- und Geröllmassen ganze Strassenzüge und Plätze. Diese sind heute wieder hergestellt und mir einer ansprechenden Neupflasterung ausgestattet.              

Artikel zum Weiterlesen:
Kunst die man mit Füssen tritt.
Veröffentlicht im Bündner Tagblatt, 27.10.1990
Magazin Thema Seite 19
                  

 

Diese Spirale verschönert einen Hauseingang in Madulain. Hier herrscht Harmonie zwischen den bearbeiteten Pflastersteinen und den natürlichen Steinen aus dem Fluss.

 

Pflasterungen bei der Eingangstüre im Gerichtsgebäude in Viscosoprano.

Foto 2015

 

 

 

 

Das Pretorio, ein Steinhaus mit rundem Turm, war ab dem Jahr 1526 Rathaus und Sitz des Gerichts und der Zolleinnahmen des Tales.
Vicosoprano

Foto 2015

 

Alte Steinbrücke, Baujahr 1553   in Vicosoprano.
Die Brücke hat einen Belag aus Kopfsteinpflaster.

Foto 2015

 

Bald gehören
diese alten Wege der Vergangenheit an.
In vielen Dörfern werden die Strassen heute asphaltiert.
Vicosoprano

Foto 2015 

 

 

Der Dängelstein oder auch Dängelstock genannt, ist sehr selten geworden.
Entdeckt habe ich diesen Stein vor einem Haus in Sent.
Dängeln ist ein Verfahren zum Schärfen der Schneide einer Sense oder Sichel,
bei dem diese zu einer dünnen, scharfen Schneide durch Hämmern ausgetrieben wird.

Foto 2012

 

 

 

 
Pflasterung bei der Eingangstüre zu einem Engadinerhaus in Ardez.
 
  Die Piazza communale in Poschiavo wurde während der Katastrophe vom 18./19 Juli 1987 stark verwüstet. Nach mehreren Tagen mit intensiven Niederschlägen schwollen Haupt- und Nebenflüsse des Val Poschiavo massiv an.
Infolge eines Murganges im Val Varuna staute sich die Poschiavino an einer Brücke am Ortseingang. Demzufoge ergoss sich das mit Schutt beladene Wasser durch den Dorfkern und verwüstete Stassen und Häuser.  
Heute sind die Strassen  wieder mit einer  vorbildlichen Neupflasterung ausgestattet (siehe Bilder untern).  
 
 
Poschiavo
Neupflasterung
 

Steinschacht in Promontogno,
umgeben von  Kopfsteinen.

Dekoratives Zentralmotiv auf der Piazza communale in Poschiavo. Sieben  Strahlen laufen auf dem Mittelpunkt zu. Der Deckel des Hauptschachtes ist mit Serpentin und rotem Marmor kunstvoll gestaltet. Will dieses Motiv wohl auf die sieben Täler hinweisen, deren Wasserfluten und Schuttmassen Verwüstung verursachten?

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Dieser Stern
schmückt
den Eingang
einer
Drogerie in
Poschiavo.
 

Steintreppe mit
Regenrinne in
Castagsegna.
 
Grossflächige
Muster aus flachen Steinen verschönern
den Boden in einem
Regierungsgebäude
in Chur.
 
Ein Körper- oder Ellbogenverband schmückte den Wassermannbrunnen auf der Via Plazzet in Samedan.

Heute seit dem Jahr 2016 ist diese Pflasterung durch eine neue, moderne ersetzt.

 
Die alte Bücke
Pra da Punt zwischen Ardez und Ftan.

Im unteren Bild ist auch die neue Brücke aus dem Jahr 1920 zu sehen.
 

 
Die zwei Bücken
Pra da Punt zwischen Ardez und Ftan.
 
 

Alter Wegweiser in Celerina
 

Foto 2011

 

Foto 2017 restauriert

 

Alter Wegweiser in Pontresina

Foto 2011

 
 
 

Ein
Schmuckstück
in
St.Moritz,
umgeben
von roten
Steinen

Foto 2012

 
 

Zugang zu einem Hotel in St.Moritz,
 

Foto 2012

 
 
Zuoz

Foto 2017

 
 
Zuoz

Vor der Dorfkirche

Foto 2017

 

 

 

 


Alter Wegweiser
in
S-chanf

Punt Ota Km 6
Zernez  Km 14

 

Foto 2014

 
 

Wie lange steht dieser Stein schon hier? 
Vor 100 Jahren fuhren hier die Pferdekutschen, heute sind es Autos und Mountainbikes, aber die Distanzen sind  geblieben.
 


Foto 2014

   
 
     

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