Aphorismen - Neue Verse
Christiane Wild

Im Aphorismus ist der Gedanke nicht zu Hause, 
sondern nur auf dem Sprung.  
         H. Arntzen

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Eine Tatsache
   M
ilitärische, gerissene Befehle
   machen unser Dasein düster.
   Sie gefallen keinem Ohr.

16.4.2022

 

Ich will es!
   Vergeben, vergessen, verzeihen,
   das fällt so schwer.
   Du änderst die Welt nicht mehr,
   nicht mit Schimpfen
   nicht mit Schrein.

 Vergieb
  
Lass einfach es sein!
   Schweigen und loben,
   statt schnauzen und toben
   statt Hiebe, schenke Liebe.

 

Du träumst
   von Liebe, Wärme, Zärtlichkeit
   und tanzt heiter, erwartungsvoll
   dem Sommer und seinen vielen
   Freuden entgegen.

Ich sammle
  die Kraft, die Augenblicke,
  die Verzauberung der Träume,
  mein Jubel wird vollständig,
  feurig und weit sein.

 

Warte und vertraue
  solange bis Gott
  dem Bösen
  ein Ende machen wird.

Respekt,
  geheimnisvolles Verstehen
  ist eine Kraft. Sie bewegt etwas,
  verändert das Verhalten
  und bietet euch Ehefrieden.

 

Das Echo einer Lüge
  folgt dir sehr lange,
  unerschütterlich und qualvoll,
  und es weicht dein Frieden.

Hirte
  führst du mich?
  Ungeachtet aller Schwierigkeiten,
  schenke als Zeichen
  Liebe und Glauben.

 

Töten?  
  Sobald du deinen Nächsten tötest,
  wird dein eigenes Leben kalt,
  finster, bitter und
  dein Gewissen klagt dich an.

Vergesse den Stolz
   Sanft lerne zu denken -
   so kann die schauerliche
   Dunkelheit entfliehen.

 

Vergangenheit
  Unbesiegbar, dunkel drückst du
  bläst Gischt hinauf,
  wenngleich diese Geste stört,
  zufrieden warten will ich.

Mensch
   besitze einen Hauch Moral,
   Wille und Tugend.
   Statt zu fluchen
   verzeihe liebevoll gerne.

 
Majestät
   bewache unser Herz
   bevor es erstart
   und lass den Groll enden.
 

Mein Falke
   braucht das Firmament
   und vergisst die Erde.
   Schau, er kommt  zurück -
   mit Erregung und zu zweit .

 
Schuldsteine
   Statt Steine werfen -
   verstumme und denke, damit
   du furchtlos richten kannst.

Leerer Verdacht geäußert,
    gleicht einer Schussverletzung.
   Traurig, wen sie trifft.
   Kann ein "Sorry" heilen?

 
Feinde haben wir alle
   ungeachtet eines Titels:
   der gefährliche Weltmorast
   infolge schlimmer Leidenschaft.

Teilnahmslos
   betäubt man Gefühle,
   wenn Bomben zerstören
   Hab und Gut und Leben,
   und derselben ist keine Ende.

 
Erinnerung
   Der Übermut einer Schwalbe
   ist himmlisch, genieße das.
   Morgen könnte sie dir
   fern und dunkel werden.

Kann einer entscheiden
   ohne dass er Respekt und Reife hat?
   Bitte! Statt Hohn enthülle kühl
   erst die Umstände.

 
Gewalt und Hochmut
   betrüben uns, erbauen keinen
   und niemand will sie ertragen.

Winterlied eines Sterns
   Statt zu schweigen lächele, 
   dann wird unsere Liebe,
   wirklich erbeben.

 
Krieg, Tod, Hass und Verrat
    müssten enden,
    sobald man für Liebe,
    Milde, Demut und Tugend
    mit Geduld kämpft.

Bewunderung
   findet das Wollen, dein Können.
   Doch wer an der Jammerspirale
   haftet, rückt weit weg jeden
   Trost und Erheiterung.

 
Gedanken
   sind unsichtbare Mächte,
   aber Wehe wenn sie zu
 
   v
errücktem Irrtum werden.

Lange Reden
   sind oft verlogen,
   aber dank Liebe und Wärme
   kann man hoffen.

 
Seele
   fliehe vor einer inneren Leere;
   diese könnte düster und kalt
   dein Grab werden.

Ehe Melancholie und Traurigkeit
   unbezwingbar werden,
   können Sterne leuchten,
   dein Denken ändern
   und einen Ausrutscher verhindern.
    Sieger Gedicht,  Dezember 2015 Online-Poetry-Slam

 
Fühle den Erfolg!
   Du musst aufmerksam
   denken und warten wollen,
   ehe eine heftige Erregung,
   dich stürmisch überholt.

Werfe keinen Schlamm!
   
Ohne Denken werden Erregungen
    furchtbar enden
    und unser Toben
    schlägt heftig zurück.

 
Bevor Wut
   meinen Kopf füllt,
   will ich vergessen
   verzauberte Zeit,
   dunkle Eifersucht und Sie.

Wut
    Entwurzle die Wut -
    dieser Weg kann Gewinn sein.
    Ein Geste ohne Folgen -
    und fühle die Sanftheit.

 My eyes - my windows
    She needed not glasses.
    The old lady won all days
    with old windows.
    She wants to win -
    she is a great woman.
    Old windows - hers eyes.
    Tired are these eyes.
    Old windows - hers eyes,
    She has seen all things
    Misery and war.
    But she has seen
    the clear blue sky
    a blue sea and
    many blue luminous eyes.
    She looked out over
    a sea of smiling faces.

Ice art!
   Blue ice!
   It is cold, but nice!
   Very nice, but cold -
   in irregular shapes,
   luminous, bright and clear
   an art of a thousand crystals.

   Happy are the eyes
   that are entitled to see and observe.
   My thanks to the forces of nature,
   for the most beautiful natural wonders.
   Natural wonders inspire our hearts -
   warm the hearts and melt the ice.

 

 

I love you!
    Deeply in love with you.
    Remember you,
    In your life
    All days and all nights,
    All months and all years,
    In you life - I love you!
    Forget it is never!
    Please! Not forget,
    Never in your life, that's
    the absolute truth:
    I love you!

A beautiful smile!
    You have a beautiful smile!
    I like very much your smile.
    Very much, very much!
    Please, smile only for me,
    all day only for me.
    So, I smile for you,
    only alone for you.
    Thousend sweet kisses,
    Only alone for you.

 

 
Blackbird song
    You can sing that song!
    Birds have great hungry,
    in the cold winter-time.
    I see a small bird,
    with black feathers.
    He isn't filled with feathers,
    how my pillow.
    But I love both -
    the birds and my pillow.
    If I were younger,
    I would fly with the birds.
    Fly below the clouds -
    that is easy for me, easy, easy!
    Fly about the clouds -
    easy for me, easy, easy!
    How the Icarus,
    the son of Daedalus,
    easy for me, easy, easy!
A winter song
    Who did it?
    It is a great mystery!
    The sky is blue
    The fog is thick
    But the ice is bright.
    You see brilliant sunshine
    Around the world-
    You are lucky -
    You are happy-
    You dream all day.
    Extremely bright the world
    In the cold winter time.
    Ice stars are white,
    Delicate and slightly
    In your heart -
    They are very happy.
    Who did it?
    It is a big secret!
 

Verzeihe oft, lobe gern
    und richte nie,
    so bist du eine Sonne,
    eine Mauer,
    und fern dem Schwert.

Unser Dasein
     ist Galopp unter Gestöhn.
    Gewinne Ruhe und Kraft,
    mit einer Rose -
    kleide heiter Herz und Gesicht.
      Sieger Gedicht Dez.2013 Online-Poetry-Slam

 

Rosenblüten
    Zeit und Rat sind
    Kettenglieder,
    bis du bei ihr bist -
    und dann lächelt sie.

Befehle und Schläge
    entziehen jeder Ehe
    die Träume,
    wirf statt Steine Rosen.

 

Ohne Holz und Öl
      ist der Winter schauerlich,
    wer nicht will leiden,
    umhülle seine Füße.

Schweige
      und überdenke aufmerksam,
    ehe du wie eine Woge,
    munter ins Erlebnis drängst.

 

 Liebe und tanze -
    wie eine Schwalbe
    mit Genuss und Freude, weil
    jeder Sommer sein Ende hat.

Schmerz fühle ich
     aufgrund der Lüge,
     denn die Schlange -
     rastlos und feindlich,
     betrog uns alle.

 

Unvollständige Bildung
      und Wort-Irrsinn
    formt unser Denken
    und zerzaust unser Tun.

Glanzlichter
     
 
haben würdige Umrisse.

 

Schweige!
   Rohheit und Kälte enden,
   wenn ein Pfeil deine Zunge
   zerbricht.  Schauerlich!

Stirne und Leib
     gehören nur dir -
     furchtsame Seele-
     los steig hinauf die Treppe,
     du hast die Kraft.

 

Obgleich der Weg
      lang und steil -
      formt fest euer Leben
      mittels Arbeit und Glauben.

Meine Zunge
     betrübt sobald sie beginnt -
     listige Töne schlägt und
     schauerlich finster singt.

 

Etwas Irrsinn
  
  Licht spalten -
    
Schweigen hören,
     Gespenster beerdigen,
     heißhungrige Laken,
     galoppierende Socken.
     Irrtum zaubert Irrsinn.

Seltsame Wache
     Kleidet Hochmut
     statt Tugend das Weib,
     macht sie den Mann sehr
     glücklos.
     Wache deshalb immer.

 

Schlaf der Hirten
     Der Hirte Schweigen
     nützt den heisshungrigen
     Wölfen, und unser Friede
     endet.

Schauerliche Torheit
     Zufolge von Sucht und
     sinnloser Verschwendung
     produziere ich Unrecht,
     keine wahre Liebe.

Gedanken Spiel 
     Ungeachtet
     seines glänzenden Nimbus
     verzaubert kein Hahn
     eine glücklose Henne
.

Nicht klagen
     denn pralle, süße Tauben,
     und wilder Wein,
     können der Seele Kraft,
     auch Musik sein.

Verständnis verzaubert
     Glückselige Erleichterung
     wer die Vergangenheit
     vergessen lernt,
     um in Gedanken
     seinen Weg zu ändern.

Stille Klage,
     Gier, Verzweiflung,
     fast unbesiegbar schrecklich.
     Du wirfst den Handschuh -
     feierlich würdig.
     Kann das was ändern?

Leere Worte
     Buchstaben
     müssen lebendig sein,
     denn ohne Werke
     haben Worte
     kein Gewicht.

Alter
     zeichne langsam
     sehr behutsam
     wie ein Künstler
     graue Farbe
     nur auf mein gläsern
     Spiegelbild.

Geheimnis
     Jeder der liebt
     auch Freude gibt.
     Merkt euch das.

Dein Lob nützt viel
     Groll gar nichts.
     Doch Befreiung wird dir
     unerschütterliche Liebe geben.

Jenseits Schauspiel
    Bezüglich ihrer zärtlichen
    Blicke, kämpfe wortlos bis
    zum Sieg, grenzenlos und
    feierlich wird diese Kunst.

Gegen die Spirale
     Zweifel, Klage, Weinen
    
und Gestöhn,
    
suche eine Lichtinsel
     und lächle unaufhörlich.

Schachfigur
     Spiele das Leben
     du entscheidest
     rücke - ziehe - halte -springe
     und verzaubere die Zeit.

Held der Lorbeeren
    Würdig und unbesiegbar,
    beginne feierlich beschwingt,
    denn keiner kann,
    was du kannst.

        

Ein Becher Unwirklichkeit
     Lippe
     genügt eine winzige Pfütze
     um Durst zu vergessen?

Suchender Schwan
    öffne die Flügel
    küsse dein Weib
    im Wasserspiegel.

Schnupfen
     tröpfelt's aus der Nase
     wässrig, macht's uns hässig
     nur nicht lange warten
     rasch ne Brausetablette
     starten, so sind Vitamine
     lässig.

Freude erleben
    Freude erleben -
    Fehler vergeben
    vergessen verzeihen
    das eigene Herz
    von Kummer befreien.

Wechsel
     Freue dich wache Seele
     genieße heute
     Liebe und Leben,
     bald bist du alt
     schwach und
     leblos.

Das Vierkleeblatt
    Man fand mich irgendwo
    ich bringe kein Glück
    sondern tu' nur so!
    Doch manche Menschen 
    glauben an mich
    und freuen sich.

Begrabe den Groll
   Begrabe wortlos jeden Groll
   danach die List
   diese harte Pein -
   es könnten hungrige Wölfe sein.

Unbeständig
    Zuerst der Ruhm -
    nachher eine Torheit.
    Erst ist man Gast,
    und dann ein Spinner.

Abschied
   Unfern dem ewigen Abschied,
   vermisse ich die Jugend,
   diese überschwänglichen
   Schmetterlinge, ein Hauch,
   mein Gestern.
   Aber zufrieden gehe ich
   diesen Weg.

Glück
   Das Glück kennt ein Lenkrad!
   Liebt, ringt, glaubt,
   und vertraut maßlos,
   ungeachtet düsterer Schmerzen.
   Jammern heilt nie.    

        

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Lerne Denken
    Lerne denken
    indem du schweigst 
    und spreche nie
    zuviel vom Geld.

  Die Macht der Sprache
    Vergesse, doch presse
    winzig deine Lippen,
    denn das Schwert - Reden
    könnte töten.

 

Befehle
    Ein Befehl
    ist jedem Kopf zuwider.
    Denke bevor du entscheidest
    und dann vertraue.

Warten
    Arm ist ein Kerl
    wenn er nie liebt, 
    nie fröhlich und heiter,
    eine Weile warten kann. 

 
Grenzen
   Ehe Grenzen fallen
   werden Völker das Dickicht
   des Zornes vergessen müssen.
   Denke du grenzenlos.
Pfau
    Wer nähte dein
    vorzügliches Gewand?
    Ungeachtet meiner Einsamkeit,
    wandelst du stolz vor einer Pfütze.
 

Chaos
   Ich wünsche kein Chaos,
   Geschrei, blinde Härte,
   unentwegt Streit
   und
   überschwängliche Fantasie
   vermisse ich nie.

Man begräbt den Freund
    Tränenschimmer,
    dunkle Zweifel,
    lautlose Minuten.
    Es brennt der Mast,
    und ein Name versinkt.
    Für immer ? - Nein !
 

Ohne Liebreiz
    Seele ohne Liebreiz,
    vor Liebeshunger
    werden deine Träume unruhig
    und Dir ein Schwert sein.

Fröhliches Lächeln
    könnte verändern unsere Welt.
    Aber - aber - aber es ist -
    verrückt und traurig -
    man betet um Geld.

 

Hase und Elefant
    Ein Häschen sprach:
    Du hast es gut, du bist groß,
    das macht dir Mut.
    Ich bin so klein
    und auch ganz allein.
    Deine dicke Haut -
    die sollte man haben,
    nicht seidenweiches Fell
    und in der Sonne sich laben.

Apfelblüten
    Heute stand ich unter dem
    blühenden Baum.
 
   Ein Wunder - man glaubt es kaum!
    Tausend summende Stimmen.
    Bienen so fleißig, leise und fein
    fliegen und sammeln den Nektar ein.
    Ein herrlicher Duft,
   
er verströmt ganz zart
    Lebensfreude auch Kraft
    und sammelt sich dann im Apfelsaft.

 

Reiche und Arme
     Reiche und Arme
     klagen und hadern,
     doch Tote schweigen.
     Für immer?

Gehabte Zeit
   Fehler enden.
   Der Zorn geht vorüber.
   Last und Dickicht werden verzaubert.
   Das vermag die Distanz.

 

 Heiterkeit
   
  Erst nach einer
     amüsanten Idee
     reift und rutscht
     aus deiner Feder Heiterkeit.

Zärtliche Blicke
   
Jenseits Schauspiel.
   Bezüglich ihrer zärtlichen Blicke
   kämpfe wortlos bis zum Ziel,
   grenzenlos, feierlich ist diese Kunst.

 

Waches Auge
   leuchte uns und strahle hell
   ungeachtet der Seele Schatten
   und wirf hinweg die Regenmaske
.

Worte
   können lautlos rufen
   und Gedanken zeichnen um Träume
   fein, klein und plötzlich enden.
   Glaube keinen Irrsinn.

 

Waldträume
      Das Grün verändern uns.
    Leidenschaft und Intimität
    erwachen, sobald die Dunkelheit
    jeden Zweifel verjagt.

Wein Atmosphäre
   Uns umhüllen ständig Düfte
   wecken Vertrauen und Lächeln
   doch Chaos könnte
   den Abend trüben.

 

Sommernacht
    Hoffnung einer Sommernacht
    das Ziel der Umarmung,

    doch ohne Sanftheit und Lust
    schweigt man leer,
    schlaflos, traurig hinterher.

Silber Schimmer
    Geheimnisvolle Sicht
    in das gehabte Jahr,

    sofern man den Zeitraum
     bedächtig beleuchtet.
     Riskiert doch einen Rückflug.

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Bergtraum
    Eine alte Arve, hoch oben am Berg
    zertrümmert, zerrissen,
    vom Sturm und Wind
    ohne Nadeln, ohne Grün,
    aber doch wunderschön.
    Fest und tief die Wurzel
    in hartem Stein, so stehe auch du,
    für dich ganz allein.

Hundert Tränen
    Winzig kleine - viele große.
    Grosse werden größer,
    schwer und schwerer.
    Sind Tränen nasse Perlen?
    Sonne will Tränen trocknen!
    Ihr Lachen bewirkt viel.
    Ein Sonnenstrahl der im Herz wohnt
    kann alles.

 

Dein Herbst kommt
    Vergesse einen kalten Tag,
    blicke einem warmen
    Sommer entgegnen,
    denn dein Herbst kommt
    bestimmt und ungerufen.

Ein guter Vorsatz
    Einen Vorsatz vergessen
    - verändert dich -
    und du denkst unaufhörlich,
    ich hätte die Folgen kennen müssen.

 

Sanftheit
    Sanftheit ist ein Gewand,
    sie verleiht Hoffnung,
    aber Fäuste
    haben keinen Himmel.

Steine
    Von spitzen Steinen
    schmerzt dein Fuß,
    aber renne bedächtig,
    bevor das Ende dir nachgaloppiert.

 

Gast dieser Erde
    Du bis Gast dieser Erde,
    doch Neid und Streit
    kann als Notfall enden.

Spirale
    Gegen die Spirale
    Zweifel, Klage, Weinen und Gestöhn
    suche eine Lichtinsel - unsichtbar -
    und lächle unaufhörlich.

 

Verfolgen Wirbel
   
wild schäumend dich,
   wird die Zeit, der Zufall
   willig dir einen Weg zeigen.

Wer Lügen weiter sagt,
    dem übergebe keine
    Herrschaft,
    weil Verrat Komplize ist.

 

Was ist eine Ehe?
    Geheimnisvolle Freude,
    aufmerksames verstehen
    und liebevolles versinken.
    Eine Gemeinschaft ohne Last.

Wer mit Geduld
   
Gefühlen vertraut,

    den Freund achtet,
    seine Wurzeln findet,
    und vor der Sucht flieht,
    verändert friedlich seine Welt.

 

Gier und Hochmut
   
in einer Gondel

    erfreuen niemanden und
    jedes Lachen verstummt.

 Betet!
    Die Spuren der Schuld
    können weh machen,
    unentwegt und lange
    folgen Gedankenschläge.

 

Ruhe und Distanz
   Sie arbeiten leise,
   wenn jemand hofft.
   Insofern decken sie Wunden zu.

  Versteht eine Regierung
     sein Volk,
     so wird kein Verrat,
     Geschrei und Aufstand gedeihen.

 

Sturmgewitter und Schläge
   treffen jede Kinderseele.
   Verständnis könnte heilen.
   Streichele Kinder unentwegt.

Schnelligkeit der Lippen
   lüftet leicht Lügen,
   und Recht kann in Minuten
   unwürdig enden.

 

Lernt staunen,
  verliert den Schmerz mittels Mut,
  damit der Tod
  vergeblich nach euch fragt.
  Diese Stärke dämpft seine Krallen.

WWW
  
Wenngleich Wirbel
   
wild verfolgen dich,
   
wäscht die Zeit Wunden.
   
Warte und hoffe auf Gott.

 

Ändere deinen Ton,
   wenn du wirklich etwas willst.
   Wünsche und sage:
   "Ich gehe diesen Weg."

Mut und Ehre
   Entschlossenheit und Wissen
   oder Geld
   können uns seltsam
   leidenschaftlich zwingen.

 

Lobe nicht
   überschwänglich der Lerche
   stolze Lust und Schönheit,
   denn wer Krallen hat kann fallen.
     Sieger Gedicht,  Januar 2011 Online-Poetry-Slam

Ausreden hats du,
    wenngleich Schuld
   schwer nach dir blickt.
   Folgerung: "Arbeite an der Ursache".

 

Fröhlichkeit
   du gleichst Sternen,
   du flüsterst Illusionen.
   Da war Mangel, Qual, Trauer und
   Sterben - kein fröhliches Spiel.
   Verstehen das Ende!

Worte
  
u
nd auch Kriege
   sind hungrige Hunde.
   Sie trennen Nachbarn,
   sodass es still wird.

 

Blüten
   geheimnisvolle Verschwendung.
   Sie sprühen einen Teppich
   und sterben,
   damit der Same wandert.
   
Sieger Gedicht,  April 2010 Online-Poetry-Slam

 

 

 

 

          Komm spiel mit mir
          den Holzkreisel-Tanz.
          Komm zieh mich auf,
          dann beginnt mein Lauf.


    
  
Kreisel auf Maserknolle 

  
   Holz auf Holz
   glatt und schnell
   über Jahrringe tanzen.
   Schnell wie der Wirbelwind,
   lautlos im Ringeltanz. 

    Ring um Ring -
   Jahr um Jahr -
   Kreis um Kreis,
   dehn wir alle rundherum?

   Tanz auch die Welt,
   ums Gold, ums Geld,
   kleiner Kreisel dreh dich so,
   das macht uns froh.
            
                                       2022

 

       Eine Schnecke

       unter einem Nasen-Dach!

       Ist sie hier sicher, kann sie hier ruhn?

       Ich denke schon, denn

       Stein-Nasen haben nichts zu tun.

 

      

 

 

 

       Sie laufen nicht, und niesen nicht...

       auch ein Tempotuch...

       kennen sie nicht.

       Denn nur dies ist ihre Pflicht:

       schmück das steinerne Gesicht.

 

       Im Park, beim alten Schloss,

       hinter grünem Laub,

       hat dieser Nasen-Schreck

       mich verwundert angeschaut.

       Der würdige Herr jedoch,

       sagte noch: bleibe hier.

       Doch nicht zu mir.

 

       Wenn auch die Nase

       noch so rinnt...

       kein Problem...

       Schnecken schlecken

       jeden Schleim...

       Igitt, Igitt, Igitt.

       Nun mache ich nicht mehr mit,

       denn eine nasse Nase

       ist keine Blumenvase.       2021

 

 

Das Leben ist hart

Hallo kleiner Mann,
wie man sehen kann,
beschäftigt dich die grosse Welt,
doch bestimmt nicht das schnöde Geld.

Schau, dir geht es gut!
Ein Apfel rot und fein!
Dein Stock so lang wie du!
Warm dein Anzug
und farbig dekoriert,
so man nicht erfriert.

Du denkst nach -
viel zu fest, zu fest!
Freu dich nur,
überlasse den Rest,
dem lieben Vater
und der Mutter, der Natur.

Für Arno 2024

Im Baum

 

Der kleine Sohn
beim grossen Baum
man glaubt es kaum.

 

Gehalten sicher im Wurzelbereich,

nicht extra sanft, nicht extra weich,
so lernt das Kind,
wie mächtig starke Bäume sind,
was liebevolle Eltern sind.

 

Umarmung gibt ihm Sicherheit -

in dieser Zeit - zur rechten Zeit

an eurer Seit.          Für Ruben  2021

 

 

Mein Traum

Ich habe geträumt heut Nacht

und bin mit Freude aufgewacht.

Du fragst, was mich so freudig hat gemacht?

 

Es hiess im Traum, ich glaubte es kaum,

der Virus hat mutiert, eine neue Variante ist da.

Hurra! Hurra! Hurra!

 

Ein herrlicher Virus ist da? Wo kam er her?

Nicht gefährlich? Wie kann das sein?

Der neue Virus war ein altes Gebot.

Kein Verbot! Kein Verbot! Kein Verbot!

 

Ich sah es im Traum.

Das grösste Gebot der Stunde.

Hört das Gebot aus Jesu Munde:

"Liebe Gott und deinen Nächsten."

Das macht weltweit die Runde.

 

Wenn in uns allen dieser Virus lebt,

wir Gott und unseren Nächsten lieben,

wir diesen Virus weitergeben,

dann werden die Worte wahr.

Dann ist das Königreich Gottes da

und besiegt Kummer, Krankheit,

Schmerz, Alter und Tod.

Für immer, für immer, für alle Zeit!

 

Wenn wir nicht sprechen und

die Gute Botschaft verkünden,

dann werden es die Steine tun.  2022

Lukas 19:40,  Matthäus 24:14, Hesekiel 33:32, 33

 

 
 



PARTNERSCHAFT - VIELFALT

BEGEISTERUNG - NEHMEN

HOFFNUNG - PERSPEKTIVE

ÜBERRASCHEND - LEBEN

GÜTE - FREUNDLICHKEIT

SELBSTBEHERRSCHUNG

GEDULD - GESUNDHEIT

 LANGMUT - AUSDAUER

IDEENREICH - NEIDLOS

KRAFT - INSPIRATION

GUT - WAHR - REIN

GEBORGENHEIT

WEISHEIT

 

Viele
viele viele viele Worte

Viele Worte ganz allein? Nein!       

Taten sollten sie alle sein!

Denn Worte ohne Taten

werden nutzlos sein!

Worte umsetzten, das

macht glücklich und frei.
Das alles wünsche

           ich Euch und mir.           2020

 

GEMEINSAM - DANK - NÄHE 
KOMMUNIKATION - MILDE

ENGAGEMENT - POSITIV

ZUSAMMEN - HERZLICH

LIEBE - ENTHUSIASMUS

FREUDE - MOTIVATION

MITEINANDER - GLÜCK

RESPEKT - PERSÖNLICH

DENKEN - VERTRAUEN

CHANCE - GESPRÄCHE

SICHERHEIT - FRIEDEN

GEBEN - SCHENKEN

WISSEN

 

 

  Ein Herz
 
  

 

 

       Aus Papier - ein Herz,

       das ist kein Scherz.

       Aus dünnen Seiten -

       mit vielen Worten.
 

        Es ist so schön

        herzliche Grüsse

        zu verschenken,

        zu versenden und

        zu empfangen.

 
        Es tut so gut

        von Herzen danken

        und neue Freude

        dann zu tanken.

 

         

 

Federleicht

 

        Federleicht, zart,

        weiss und rein,

        so fliegen Gedanken -

        von einem zum anderen,

        wie Federn im Wind.

 

        Gedanken kann man nicht

        fangen. Gedanken sind frei,

        doch ist es nicht einerlei

        was wir denken.

 

        Gedanken spiegeln sich,

        auch in deinem Gesicht

        und in meinem Gedicht.
                                           
2022

 

 

Wenn die Welt sich

klein kariert zeigt,

so denke daran,

wie schnell sich alles

ändern kann.

Nichts ist von Dauer,

ausser die Veränderung.        2022

 

Oh, wie schön eine eisige Kette.

Kunst aus Eis, langsam geformt,

fest um jedes Glied.

Glied für Glied fest ummantelt.

Innen das Eisen - dieses bleibt.

Aussen das Eis - das vergeht.

Kunst die lebt !        2022

   

Braunrotes Stachelnüsschen ‘Kupferteppich’

 

Klitzekleiner Samenstand am Wegesrand,
welchen ich erst gestern fand,
war mir völlig unbekannt.

Mit Stachel, wie ein Igelkleid,
rund, stark und spitz,

das ist kein Witz.

Wunderschön, zierlich, wie eine Sonne
die doch nicht brennt, Stachelnüsschen

man diese Pflanze nennt.              CW Nov. 24