Der Sperling

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Wir zählen ihm nicht zum Adel,
er hört auf keinen Tadel,
wird von Neugierde getrieben,
von Fresslust geplagt,
von Katzen verjagt.

Doch von jeder Lebenssorge frei,
liebt er den Zank, die Rauferei.
Bald wälzt es sich im Staube,
gebadet wird in einer Pfütze
beim Kompost gibt's Hafergrütze.

Er ist pfiffig , frech und klein
deshalb auch niemals allein.
Auf schwirrt ein ganzer Rudel -
zum lärmenden Knäul geballt,
dass es durch die Strassen schallt.

Laut stecktakelt der kleine Schwarm,
kennt weder Anstand noch Charme.
Die Vogelscheuche im Garten
flösst keinen Respekt ihnen ein,
denn Erbsli sind doch so fein.

Hör' nicht zu was all die Spatzen
von dem Hausdach oben schwatzen!
Aus der ganzen Nachbarschaft
pfeifen sie so manchen Klatsch,
Gerüchte und auch jeden Tratsch.

                                    

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