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Am Kolinbrunnen |
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Am Kolinbrunnen Es glänzen Münzen im Wasser so hell ein Bub huscht um den Brunnen schnell. Zum Bannherr blickend er spricht: "Morgen hol ich diesen Schatz!" Flink läuft er über den Kolinplatz. Am nächsten Tag steht mit Zuversicht der Knabe wieder am Brunnenrand mit einem kleinen Bagger in der Hand. Er klettert auf den eckigen Trog Der alte Kolin oben heimlich lacht |
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Der Kolinbrunnen in Zug |
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Wie
oft trügt doch der helle Schein, So ist es auch mit vielen Dingen, Wünschen, Ängsten oder Vorstellungen … sie erscheinen uns immer gross oder begehrenswert… aber oft sind sie, wenn wir den Zustand erreicht haben, nicht das, was wir uns in der Fantasie vorgestellt haben. |
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Der Zytturm Aus alter
Zeit Befestigungstürme
Vom
Wachstübli rote Geranien nicken, In Hornung Anno 1989 C.Wild Aus dem Zuger Neujahrsblatt 1955 Seite 50: Ein Gefängnis, "Timpis" genannt, sollte .... Seite 52: Der Erwägung wert ist gewiß auch der originelle Vorschlag Linus Birchlers, in dem einen "Timpis", in dem der Schwarze Schumacher 1735 gefangensaß, ein kleines Schumachermuseum einzurichten. Dort nämlich hat ja der einst in Zug alles beherrschende Diktator in der Nacht vor seiner Verurteilung zwei lateinische Distichen verfaßt, die zwar in metrischer Hinsicht nicht vollkommen, aber doch der Ausdruck einer tiefen Tragik sind: "Ich,
der ich einst an
http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D26796.php |
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Die Vorstadtkatastrophe
5.Juli 1887 Über 100 Jahre sind vergangen, als am See, in Kolinsstadt, Trauriges sich ereignet hat. Eifrige, fleißige Arbeiterschar Holzpfähle sie rammen am Ufer. Gewiss gibt's auch nein Rufer! Neu wird gebaut die Quaimauer! Doch am See, in manchem Haus unheimliche Risse, welch ein Graus! Denken die Bewohner mit Schauer an das Altstadt Unglück des Jahres 1435 jetzt zurück? Denn in stürmischen Nächten singt, am Ufer, grauenvoll der Wind, schaukelt er ein Waisenkind? In viele Keller Wasser dringt, Türen und Fenster klemmen arg. Unruhe, Angst man noch verbarg. Plötzlich Rondell und Mauer reissen, alles ins trübe Wasser sich senkt. Panik Arbeiter und Fischer umfängt. Fischer Speck die Seetiefe will messen, kann keinen Grund mehr finden, schon sieht es seine Hütte schwinden. Der mächtige brodelte Strudel zieht Fischerknecht und Wäscherin, ins tiefe, tobende Wasser hin. Der Fischer das Ruder umklammert, von Dunkelheit und Schlamm umgeben, kämpft verzweifelt um sein Leben. Sekunden vergehen, dann wird's hell, in den See getrieben mit rasender Wucht, einen Balken zu ergreifen er versucht. Geborgen wird Speck von der Platzwehr her, doch Hubers drei Kinder ertrinken, als die ersten Häuser versinken. "Flieht, flieht! Die Stadt versinkt." In der Vorstadt Rufe, wirre Schreie, Frauen und Kinder fliehen ins Freie. Reihen von Häusern verschwinden mit furchtbaren toben und Krachen, wie in einem Raubtierrachen. Schrill die Ztyturmglocken läuten, noch begreift man nicht was geschah, warum See und Ufer in Bewegung war. Das Unglück elf Menschenleben forderte, eine gewaltige Katastrophe, ungeahnt, der Gedenkstein heut zur Vorsicht mahnt. C. Wild Im Süsswinkel Kennst du das
hübsche Trachtenpaar? Im Süsswinkel entdeckt ich es, Da sitzen die Zwei in ihrer
Tracht, Ein nicht alltägliches
Liebespaar Ein Bub der hier nicht stören
will, Im Winkel duftet's süss und
fein, C. Wild
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